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Kemoauc

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OLG-Bezirk: k.A.

1

Sonntag, 28. September 2008, 13:41

Umfrage: In welchem Alter seid Ihr mit Unterhaltspflicht konfrontiert worden?

Umfrage

Mit welchem Alter seid Ihr persönlich mit dem Elternunterhalt konfrontiert worden?

0%

unter 20

11%

20-30 (13)

16%

30-40 (19)

30%

40-50 (37)

34%

50-60 (42)

9%

über 60 (11)

Insgesamt 122 Stimmen
Hallo zusammen,

es würde mich mal interessieren, wie die Altersverteilung der Unterhaltspflichtigen aussieht, genauer gesagt, wann Ihr davon betroffen wart.
Wäre schön, wenn Ihr Euch beteiligt.

Sonnigen Sonntag,

K.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kemoauc« (28. September 2008, 16:58)


ADVO Männlich

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Beiträge: 2 057

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Geschlecht: Männlich

OLG-Bezirk: Celle

2

Sonntag, 28. September 2008, 18:59

Kemoauc,

was bezweckst du mit deiner Umfrage?

Gruß aus dem Urlaub
Advo

Kemoauc

Fortgeschrittener

Beiträge: 99

Sozialhilfeträger in: k.A.

OLG-Bezirk: k.A.

3

Montag, 29. September 2008, 07:18

Hallo Advo,

es ist die Neugierde, die mich treibt.
Vielleicht läßt sich mit der Altersverteilung in Hinsicht auf den eigenen Fall noch argumentativ was machen, aber das sehe ich weniger.

Genieß den Rest des Urlaubs,

K.

Eastwood

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Beiträge: 151

Sozialhilfeträger in: k.A.

OLG-Bezirk: k.A.

4

Montag, 29. September 2008, 07:26

Ich finde die Umfrage auch interessant. Je nach Alter trifft es einen in einer bestimmten "Lebensphase". Während man mit um die 50 seine Lebensplanung auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet hat und die Lebensstellung gefestigt ist, trifft es einen mit 20 in einer Phase, in der man noch an sich selbst und seinem Leben arbeitet. Meiner Meinung nach sind auch die entsprechenden Urteile und Richtlinien auf den "älteren" Teil der Bevölkerung ausgelegt. Man kann sich mit 20 einfach kein Haus leisten, hat warscheinlich noch nicht geheiratet, hat keine Kinder, kein wesentliches Vermögen und auch der PKW wird eher der Unterklasse angehören. Ich finde, mit um die 20 trifft es einen ein ganzes Stück härter, da man sich kaum auf "eine wesentliche Einschränkung der persönlichen Lebensverhältnisse" berufen kann. Speziell beim Thema Heirat und Hausbau sind die Jüngeren stark benachteiligt. Ich kenne selbst Leute anfang 30, die nun nicht heiraten, da sie Angst um Einkommen und Vermögen des Partners haben. Resultat ist eine fehlende Absicherung des Partners, sollte dem Anderen etwas zustossen, speziell wenn Kinder vorhanden sind.

Ich hoffe ja, das sich die Vernachlässigung des Themas "Unterhalt" in ein paar Jahren ganz fürchterlich rächen wird.

JFK Männlich

Stamm-User

Beiträge: 30

Geschlecht: Männlich

5

Montag, 29. September 2008, 13:16

Die Umfrage ist extrem interessant, denn wie gesagt trifft es die "jungen" Unterhaltspflichtigen doppelt hart. Von der Uni weg direkt in die Unterhaltspflicht, da weiß man direkt wofür man sich abgestrampelt hat. Denn das Studium mußte ja auch noch selbst verdient werden, da die Eltern ja nun nicht imstande waren einen finanziell zu unterstützen.
Lebensstandard hat man noch keinen erreicht, dann kann man ja auch gleich in der Studentenbude wohnen bleiben um ordentlich Kohle für den EU übrig zu haben (Sarkasmusmodus AUS).
Schöne Sch....! Darüber hinaus sind die Eltern der "jungen" EU-Pflichtigen tendenziell auch noch jünger, so daß mit einer längeren Lebenserwartung und EU-Pflicht zu rechnen ist.

Das ist keine Perspektive. Du bist Deutschland! Haha.....

JFK
*************************************

"...wer glaubt das Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten!"

Cerberus Männlich

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Beiträge: 1 349

Sozialhilfeträger in: Rheinland-Pfalz

Geschlecht: Männlich

OLG-Bezirk: Koblenz

6

Montag, 29. September 2008, 14:51

@JFK,

Zitat

Schöne Sch....! Darüber hinaus sind die Eltern der "jungen" EU-Pflichtigen tendenziell auch noch jünger, so daß mit einer längeren Lebenserwartung und EU-Pflicht zu rechnen ist

die Jungen haben wenigstens noch die Möglichkeit dieses Land zu verlassen. Wenn dich der EU so wie mich Mitte 50 erwischt bist du wesentlich schlechter dran.
Und der sogenannte Rechtsstaat, ein EU-Verfahren durch alle Instanzen kann leicht 8-9 Jahre dauern , so meine Anwältin. Nach 2 1/2 Jahren hat es "mein" SA noch nicht einmal geschafft über die Unbillige Härte zu entscheiden geschweige denn erstinstanzliche Klage zu erheben. Da schaue ich meiner Zukunft als silver ager doch etwas skeptisch entgegen.

Kemoauc

Fortgeschrittener

Beiträge: 99

Sozialhilfeträger in: k.A.

OLG-Bezirk: k.A.

7

Montag, 29. September 2008, 18:17

Genau aus diesem Grund haben wir einen Beratungstermin beim Anwalt:
Wir sind beide Anfang 30, Auswandern ist für meine Partnerin keine Alternative.
Also, erstmal beim Anwalt rechnen und beraten lassen, was man machen kann, was passiert.
Eigentlich wäre Heirat schön, ein Kind, dazu kommt ein absehbarer Umzug wegen Beruf.
Es kann doch nicht sein, dass man heiratet quasi, kurz bevor das Kind kommt, um möglichst wenig Ärger mit EU zu haben; damit diktiert UNS das Sozialamt die Lebensplanung, meine Partnerin kennt meinen Vater nichtmal.
Wie passt EU zu dieser Lebensphase?

Wie geht man mit diesem Schwert um, was über einem schwebt, ggf. noch 30-40 Jahre...?
Wie macht Ihr das eigentlich?
Tolle Aussichten.
Anderer Lebensabschnitt, andere Argumentationssorgen in Hinsicht auf EU.

Grüße,

K.

Cerberus Männlich

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8

Montag, 29. September 2008, 19:09

@Kemoauc,

Zitat

Wie passt EU zu dieser Lebensphase?


denkbar schlecht. Auch wenn es makaber klingt , nach Jahrzehnten Berufstätigkeit mit stetig steigenden Steuern und Abgaben empfehle ich heute jedem "Jungen" heirate nicht, setz keine Kinder in die Welt und lege dir keine Immobilie zu. Dann bist du die gewünschte universelle mobile "Man-Power".
Ich hab allerdings gut reden, schliesslich hab ich all das nicht gemacht, zur Strafe muss ich mich jetzt noch einige Jahre mit den SA-Bürokraten rumärgern.

Kemoauc

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Beiträge: 99

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9

Montag, 29. September 2008, 20:40

@Cerberus: Und die universale flexible Man Power wäre auch schon weg, wenn die Partnerin nicht wäre. Spätestens mittlerweile, da der Arbeitgeber international aufgestellt ist und fast überall Leute sucht....

Irgendwie geht mir das Thema auf den Keks, als Arbeitnehmer mit LstKl. I zahlt man eh schon fleißig, mich dann mit sowas herumschlagen zu müssen, da das normale Leben eh schon genug Stress und Belastung mit sich bringt...
Aber das ist ja Grund für die Petition.

Aufgeben ist keine Option.

Grüße,

K.

Cerberus Männlich

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10

Dienstag, 30. September 2008, 08:08

@Kemoauc,

Zitat

Irgendwie geht mir das Thema auf den Keks, als Arbeitnehmer mit LstKl. I zahlt man eh schon fleißig, mich dann mit sowas herumschlagen zu müssen, da das normale Leben eh schon genug Stress und Belastung mit sich bringt...
Aber das ist ja Grund für die Petition.

Kann ich völlig nachvollziehen.
Die Petition , so sinnvoll sie auch sein mag, wird zerredet bzw in den Mühlen der Burokratie bis zur Unkenntlichkeit entstellt werden. Schliesslich sind wir in Deutschland, wo nicht einer den Takt angibt und sieben fleissig rudern. Nein , hier geben sieben unterschiedliche Takte vor und einer rudert.
Aufgeben gilt natürlich nicht, ich werde daher meinen Fall bis zur letzten Instanz durch- und ggf wegziehen.
Die absolut unproduktive Vergeudung von Nerven, Zeit und Geld wird von diesem Staat milde lächelnd unter Kollateralschaden verbucht. Nicht umsonst gibt es immer mehr lebenslange Nichtstuer hierzuland.

Eastwood

Fortgeschrittener

Beiträge: 151

Sozialhilfeträger in: k.A.

OLG-Bezirk: k.A.

11

Dienstag, 30. September 2008, 13:43

Leider interessieren diese Sorgen niemanden. Man ist ein Fall unter vielen und nur die Zahl auf dem Lohnzettel ist interessant. Was man für sein Leben plant ist uninteressant, auch wenn es vernünftig sein mag. Die Jüngeren sollten sich überlegen, in Fortbildungen zu investieren. So billig bekommt man die nicht wieder.

12

Dienstag, 14. Oktober 2008, 10:30

Passt vieleicht nicht ganz, hier geht es um eine 13 jahre alte Schenkung.

Nachdem SA.nur einen Unterhaltspflichtigen überprüft hat ,war die Rückforderung für das SA. leichter bei Gericht durchzusetzen. Insgesammt 5. Beschenkte (am gleichen Tag ).Nur die 2 jüngsten wurden überprüft (bekammen von allen an wenigsten.) A. zum Zeitpunkt der Überprüfung 21 Jahre, kann nachweisen das, das Geld nicht mehr da ist, ist dadurch raus.

B. bei der Rückforderung 19 Jahre, Schülerin (chronisch sehr schwer krank, schwerbehindert) , hat das Geld für ihr Studium zurückgelegt. Muss jetzt mit 20 jahrelang für die Oma zahlen.

Später mehr, bei B. wird ab morgen wieder eine Chemotherpie durchgeführt. Wenn B aus der Uniklinik wieder da ist meldet sie sich wieder.

Bis dahin ganz liebe Grüsse an alle Biene

13

Donnerstag, 22. Januar 2009, 11:06

Sehr interessantes Ergebnis meiner Meinung nach.
Ich finde solch umfragen immer sehr aufschlussreich.
Danke!

Computeralwine Weiblich

Neu im Forum

Beiträge: 1

Sozialhilfeträger in: Nordrhein-Westfalen

Geschlecht: Weiblich

OLG-Bezirk: Düsseldorf

14

Samstag, 6. Februar 2010, 21:28

Computeralwine

Mit meinen 78 Lebensjahren wurde ich vom Sozialamt aufgefordert Auskunft über meine Einkünfte zu geben, Zwecks unterhaltzahlungen für meine 98 Jahre alte Mutter.

michael

Fortgeschrittener

Beiträge: 1 855

Sozialhilfeträger in: k.A.

OLG-Bezirk: k.A.

15

Samstag, 6. Februar 2010, 22:05

Hallo Computeralwine,

willkommen im Forum.

Damit dürftest Du wohl den Rekord halten.

Wenn Du Fragen zum Elternunterhalt hast, bist Du hier richtig !


Gruß

Michael

LUKI

Neu im Forum

16

Sonntag, 7. März 2010, 13:40

interessant

ich finde derartige umfragen sehr interessant...kann man mal sehen wie weit sich so einen themenbereich spalten kann...

LG

LUKI
In der Ruhe liegt die Kraft...

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