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Betty1122

Schüler

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Beiträge: 13

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

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1

Samstag, 7. Mai 2011, 13:14

Rechtsschutzversicherung

Hallo ,

ich wollte mal fragen, ob ihr Erfahrungen oder Empfehlungen mit/ von Rechtsschutzversicherungen wegen Elternunterhalt/Forderungen des Sozialamtes habt?

Lohnt sich Eurer Einschätzung nach eine Rechtsschutzversicherung zur vorbeugenden Absicherung in diesen Fällen?

Grüße

Betty

michael

Profi

Beiträge: 3 056

Registrierungsdatum: 13. August 2006

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2

Samstag, 7. Mai 2011, 22:41

Siehe hier.

Gruß

Michael

Betty1122

Schüler

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Beiträge: 13

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

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3

Sonntag, 15. Mai 2011, 13:45

Guten Tag,

ich habe mich nach dem Lesen der Beiträge mit der ARAG wegen Unterhaltsrechtsschutz in Verbindung gesetzt. Die haben mir mitgeteilt, dass nach der Folgeereignistheorie geleistet wird, und zwar nach einem Jahr Wartezeit.
Wenn ich es richtig verstehe, müsste dann folgender Fall versichert sein:
Elternteil erkrankt z.B. am 1.7.10 an einer Erkrankung, deren Pflegerisiko nicht abschätzbar ist (kann 5% sein, kann 80% sein, keiner weiss das). Nach Ablauf von mindestens einem Jahr kommt es dann tatsächlich zu einer Pflegebedürftigkeit und in der Folge zu Problemen mit dem Sozialamt.
Da müsste die Versicherung nach dieser Folgereriegnistheorie dann doch leisten oder?

Was im Internet so lese, sind die Erfahrungen mit Rechtschutzversicherungen wohl schlecht. Sie verweigern Leistungen usw., wobei natürlich die Frage ist, ob es an den Versicherungen oder an den Versicherten liegt. Bei Rechtsanwälten scheinen die Versicherungen aber auch nicht immer der Renner zu sein.

Hat jemand von Euch diese Unterhaltsrechtsschutzversicherung?
Was haltet ihr davon: Echte Absicherung oder nur GEldverschwenung? Das ging aus den anderen Beiträgen leider nicht hervor.

Schönen Sonntag

B.

ARAGsupport

Anfänger

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 18. Mai 2011

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4

Donnerstag, 19. Mai 2011, 08:05

Hallo Betty,

ich habe mal mit den Kollegen von unserem Rechts-Service gesprochen, um Ihre Fragen detailliert beantworten zu können.

Also: Sachverhalte dieser Art - Kinder werden aus übergegangenen Unterhaltsansprüchen für die Eltern von der Kommune in Anspruch genommen - können bei der ARAG über den Unterhaltsrechtsschutz versichert werden. Den Unterhaltsrechtsschutz müssen Sie immer zusätzlich zum Privatrechtsschutz abschließen, die Selbstbeteiligung pro Rechtsschutzfall beträgt 250 Euro. Es werden sowohl außergerichtliche als auch gerichtliche Kosten übernommen.

Wichtig: Die Versicherung greift nur, wenn Sie gegen die Inanspruchnahme tatsächlich etwas vorbringen können (z.B. zu geringes Einkommen, kein Vermögen, fehlerhafte Berechnung durch das entsprechende Amt etc.).

Richtig ist, dass eine einjährige Wartezeit nach Versicherungsbeginn besteht. Es sind also erst Versicherungsfälle abgedeckt, die nach Ablauf dieser Wartezeit eintreten. Ein Versicherungsfall tritt dann ein, wenn erstmalig Kosten für den Pflegedienst, Altersheim ö.ä. anfallen. Auf den Beginn einer etwaigen Krankheit bzw. Verschlechterung des Gesundheitszustandes, wie in Ihrem Fall geschildert, kommt es daher also nicht an.

In jedem Fall können ARAG Kunden mit einem Anwalt am Telefon über mögliche Schritte sprechen - ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung.

Ich hoffe, das hilft Ihnen bei Ihrer Entscheidung weiter. Ihre weiteren Fragen zu Rechtsschutzversicherern sollten andere User beantworten - da sind wir nicht mehr objektiv :)

Jakob vom ARAG Marketing

  • »Cerberus« ist männlich

Beiträge: 1 712

Registrierungsdatum: 22. März 2007

Sozialhilfeträger: Rheinland-Pfalz

OLG-Bezirk: Koblenz

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5

Donnerstag, 19. Mai 2011, 12:18

In jedem Fall können ARAG Kunden mit einem Anwalt am Telefon über mögliche Schritte sprechen - ohne Wartezeit und ohne Selbstbeteiligung.


also wenn ich das richtig interpretiere habe ich keine freie Anwaltswahl , sondern telefoniere mit jemand aus einer "vorgegebenen" Auswahl.

  Meine Meinung:Ich persönlich halte nichts von diesem Rechtsschutz aus Unterhaltssachen. Das muss aber jeder für sich entscheiden.

ARAGsupport

Anfänger

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 18. Mai 2011

Sozialhilfeträger: k.A.

OLG-Bezirk: k.A.

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6

Freitag, 20. Mai 2011, 13:06

Nochmal kurz zur Anwaltswahl:

Wenn Sie sich über unseren Rechts-Service mit einem Anwalt verbinden lassen, suchen wir natürlich einen Anwalt aus unserem Netzwerk für Sie aus, dessen Fachgebiet am besten zu Ihrem Fall passt. Diese Anwälte sind übrigens spezialisiert auf telefonische Rechtsberatung.

Falls Sie sich selbstständig einen Anwalt vor Ort ausgesucht haben, der Sie telefonisch beraten soll, kann dieser die Kosten für die telefonische Beratung einfach direkt mit uns abrechnen (nach aktuellen Bedingungen bis zu 250 € pro Monat).