Hallo Maxi und Perle,
mir ist die Abdeckung der hohem Pflegekosten auch ein großes Anliegen.
Das Thema ist sehr komplex und verlangt eine breite Diskussion, um ein brauchbares Endergebnis zu erzielen.
Es muss ja kein starres Endergebnis bleiben, sondern Novellen oder Reformen müssen möglich sein.
Ich bin auch etwas skeptisch bei den wenigen Cent pro Jahr, die reichen könnten.
Genauso bin ich aber auch skeptisch gegenüber Ansichten, dass es [u]
nur[/u] hohe zwei- bis dreistellige Beiträge monatlich sein müssten.
Es müssten
sogar einstellige, zweistellige, dreistellige oder [u]
vierstellige[/u] Beiträge sein, die sich aus den nach oben offenen Beiträgen ergeben würden.
Wenn wir uns andere Völker anschauen, die Schweizer z.B., dann steht der Solidaritätsgedanke mit den Schwachen der Gesellschaft viel höher als bei uns oft sehr egoistischen Deutschen.
Sehr viel Geld wird nötig sein, um den z.Z. unhaltbaren Zustand beim EU zu ändern.
Mein Vorschlag:
Alle Geringverdiener bis 500 Eu im Monat zahlen gar nichts dazu ein.
Alle sehr wenig Verdiener, damit meine ich auch Rentner, bis 1000 Eu zahlen symbolisch 1 Euro/mtl.
Alle, die über 1000 Eu verdienen, zahlen 1% ihres Bruttoeinkommens mtl.,nach oben offen!
Wer also 1 Million mtl. verdient, wäre mit 10.000 Eu mtl. dabei. Er würde es überleben.
Natürlich sind das alles nur Gedanken,meine Gedanken, und keiner weiß, ob die Summe dann zu viel oder zu wenig wäre.
Ließe sich ja kalkulieren.
Dann hörte ich noch einen anderen interessanten Vorschlag, der beinhaltete, dass der Heimbewohner nur einen angemessenen Beitrag für das Wohnen und die Verpflegung aus seiner Rente je nach Möglichkeit zahlt, und dass alles, was mit Pflege dann zu tun hat, von dieser Vollkaskopflegeversicherung abzudecken sein muss.
Das ist ein sehr interessanter Aspekt, der noch weit über meinen ursprünglichen Ansatz hinausgeht, der nur vorsah, die nicht zu finanzierende Lücke schließen zu lassen und damit Kinder vom EU zu befreien.
Zu diskutieren wird auch sein, ob alle Pflegebdürftigen, die zu Hause von den Angehörigen gepflegt werden,
auch in den Genuss einer
angemesseneren Vergütung für die Angehörigen kommen könnten.
[u]Zu wünschen wäre das, denn kaum jemand, der das noch nie gemacht hat, kann sich ein Bild machen,
was Angehörige mit einer 24stündigen Pflege und Bereitschaft, auch nachts!!!; auf sich nehmen.[/u]
Durch regelmäßige Gütekontrollen vom MD wäre auch sichergestellt, dass die Pflege menschlich und fachlich gut wäre, und
ein Gehalt in der Höhe eines Altenpflegers wäre nur angemessen.
Leider scheint diese Problematik von der Politik nicht genügend erkannt zu werden,
manchmal scheint es fast, sie ist gewollt.
Jedenfalls kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das ganze Durcheinander beim EU infolge des Föderalismus von der Politik gewollt ist, denn daran wird von vielen Gruppen sehr viel verdient.